Fütterung - Winterfütterung
Die Bienen sammeln Nektar und Honigtau, um daraus Vorräte für den Winter zu bereiten. Wenn der Imker diese Reserven für sich wegnimmt, muss er den Bienen im Spätsommer Futter anbieten, damit die Völker nicht verhungern. Sehr gut bewährt hat sich in den letzten 15 Jahren unser Api Food Sirup. Er wird sehr gut von den Bienen umgetragen. Es werden ca. 15- 18 kg von diesem Sirup pro Volk eingefüttert.
Jahreszeit:
Die Fütterung beginnt, sobald der letzte Honig entnommen ist und sollte Ende August zum Abschluss kommen.
Tageszeit:
Nach Möglichkeit füttern wir gegen Abend, damit die Räuberei durch fremde Völker vermieden werden kann.
Behandlung und letzte Kontrolle
Nach dem letzten Schleudern wird die vom Mensch eingeschleppte Varroamilbe mit Behandlungsmittel bekämpft, ansonsten würden viele Völker den Winter möglicherweise nicht überleben.
Das Bienenjahr beginnt, wenn im Herbst die letzte Brut schlüpft. Diese Arbeiterinnen werden älter als die Sommerbienen. Sie überwintern mit der Königin. Zu einer Traube zusammengedrängt wärmen sie sich gegenseitig. Im Zentrum befinden sich die Königin. Sinkt die Temperatur im Stock, so erzeugen die Arbeiterinnen durch Muskelzittern Wärme.
Das Bienenvolk hat die Vorräte eingelagert, und das Brutgeschäft nimmt ab.
Es wird langsam ruhiger, die Völker bereiten sich auf den bevorstehenden Winter vor. Die Bruttätigkeit lässt nach und es wird Zeit, die letzten Korrekturen vorzunehmen und die letzte Weiselosigkeiten zu überprüfen.
An den letzten warmen Herbstagen sammeln die Bienen noch fleißig Pollen, damit langlebige Winterbienen erzeugt werden können.
Ab Mitte September sollten die Bienen nicht mehr gestört werden. Die Volksstärke hat merklich abgenommen. Es schlüpfen weitaus weniger Winterbienen als Sommerbienen.
Wenn die Drohnen im Spätsommer überflüssig geworden sind, werden sie nicht mehr gefüttert und in der "Drohnenschlacht" aus dem Stock gedrängt.
An schönen Oktober Herbsttagen können die Jungbienen nochmals abkoten, was für die Letztgeschlüpften besonders wichtig ist. Können sie es nicht mehr z.B. nach zu langer Bruttätigkeit oder einem plötzlichen Kälteeinbruch, so beunruhigen sie das Volk unnötig und erleben selber das nächste Frühjahr nicht mehr.
Die Beuten spätestens im Oktober durch Mäuseschutzkeil oder Mäuseschutzgitter sichern. Bei Brutfreiheit evtl. zweite Behandlung gegen Varroa durchführen.
Nun sollte man die Bienen einfach Ihre Ruhe lassen und den geschleuderten Honig vermarkten.